Bei Janosz geht der Froschkönig so[1]: es war einmal ein schöner grüner Froschkönig, der hauste in seinem Teich und spielte mit einer goldenen Luftkugel, und ein häßliches Mädchen am Ufer verliebte sich in ihn. Und als der Froschkönig seine Kugel verlor, holte sie sie zurück und verlangte dafür, von ihm geheiratet zu werden. Der Froschkönig wollte sie nicht, sie schwamm ihm nach und blieb eisern, da packte sie der Froschkönig und ertränkte sie. Doch kaum war sie tot, hatte sie sich in eine wunderhübsche grüne Froschfrau verwandelt, und beglückt nahm sie der Froschkönig zur Frau. Und lebte mit ihr bis zu seinem Tod zufrieden in seinem schönen grünen Teich.Ní Gudix
Kattowitz, der verzauberte Frosch.
Aus: WO IST ONKEL POPOW – GDZIE JEST PAN POPOW? Auf den Spuren Janoszs in Oberschlesien. Das Buch von Ní Gudix erscheint bald!!!
[1] in JANOSZ ERZÄHLT GRIMMS MÄRCHEN, siehe Bücherspiegel!
[2] Anleitungen, wie man diesen Satz zum Lebensmotto machen kann, finden sich im FLACHSKOPF (Originaltitel: DE WITTE VAN SICHEM) von Ernest Claes. Mal keine Polackerei hier, sondern bloß sichelgenaue Flandrismen; aber het is detselve!
KoKa Augsburg dankt Ní Gudix alias Gudrun Rupp für die Überlassung des exklusiven Vorabdrucks.
Mehr von ihr findet sich auf Alternative Art.